Was braucht man alles zum Wickeln?
Bevor der Familienzuwachs das erste Mal gewickelt werden muss, sollte ein geeignetes Plätzchen gefunden werden. In der Regel gibt es eigens für diesen Zweck entwickelte Tische mit passenden Auflagen, die in jedem Fachgeschäft erhältlich sind und im Kinderzimmer oder im Bad aufgestellt werden können.
Gerade in der Anfangszeit sind Babys besonders kälteempfindlich – deshalb beschweren sich auch viele lautstark, wenn sie fürs Wickeln ausgezogen werden müssen. Mit einer speziellen Wärmelampe bleiben die kleinen Körper schön warm, eine zusätzlich montierte Spieluhr kann die Gemüter beruhigen. Neben den Windeln sollte man zudem immer einen Windeleimer, frische Kleidung sowie entsprechende Babypflege in greifbarer Nähe haben, da eine Hand immer am Körper des Kindes bleiben muss.
Aus alt mach neu
Bevor die Windeln gewechselt werden, ist Händewaschen angesagt, danach kann das Baby auf die Wickelkommode gelegt werden. Beim Öffnen der alten Windel ist es sinnvoll, den vorderen, sauberen Windelteil einmal über den hintern, dreckigen Popoteil zu wischen, damit der gröbste Schmutz gleich mit entfernt wird. Danach rollt man die Windel zusammen und verschließt sie an den Seiten mit den Klebebändern und entsorgt sie im Windeleimer. Um dem starken Geruch vorzubeugen, kann man die Windel vorher noch in eine kleine Plastiktüte einschließen – diese sind in den Drogeriegeschäften kostenlos an der Kasse erhältlich.
Um an den Babypopo zu kommen, werden die Knöchel des Kindes mit einer Hand umfasst und die Beine Richtung Gesicht gestreckt. Danach kann man von vorne nach hinten den gesamten Bereich mit einem Feuchttuch säubern, ebenso müssen sämtliche Hautfältchen gereinigt werden. Nach dem Putzen muss der Popo komplett trocken sein, bevor die neue Windel angezogen wird. Ist er etwas entzündet oder wund, kann noch entsprechende Babypflege verwendet werden. Danach legt man die Windel mit den Klebebündchen nach unten wieder unter das Baby und verschließt sie an den Seiten. Am besten so fest, dass sie gut sitzt, aber trotzdem nicht in den Bauch kneift.
Vor dem Wickeln ist nach dem Wickeln
Das Faszinierende an frischen Windeln ist, dass kleine Kinder sofort hineinmachen. Umso sinnvoller ist es deshalb, das Baby nicht vor, sondern nach dem Füttern zu wickeln. Da die kleinen Würmchen beim Wickeln auch gerne mal schreien, strampeln oder pinkeln, sind viele Mütter schnell gestresst. Um die Nerven zu beruhigen, hilft tatsächlich singen – dadurch hört das Kleine zwar nicht auf zu schreien, aber Mama und Papa geht es gleich besser.